Nationalfeiertag

«Danke für Ihren Einsatz!» – Landammann Markus Dieth spricht aus der Mitte des Kantons zur Bevölkerung

Der Aargauer Landammann Markus Dieth hielt seine Rede zum 1. August in Niederlenz. Dabei sprach er über die aktuelle Situation und die besondere Stärke der Schweiz.

«Ich stehe hier in der Mitte unseres Kantons», sagte Landammann Markus Dieth bei seiner Ansprache zum 1. August. Seine Rede, die vom Regionalsender Tele M1 übertragen wurde, hielt er in Niederlenz, dem geografischen Zentrum des Kanton Aargau. Dabei war er symbolisch umringt von elf Bänken – für jeden Bezirk des Kantons eine. 

Dieses Jahr sei alles anders, so Dieth: «Wir haben Corona.» Der 729. Geburtstag müsse nun auf andere Art gefeiert werden. Viele 1. August-Feiern wurden wegen der besonderen Situation abgesagt. Die gewohnten Treffen auf Dorfplätzen und in den Gemeinden zum Feiern und zum Austausch können nicht stattfinden.

Dennoch hielt Dieth fest, dass die Krise bisher gut gemeistert wurde. Die Bevölkerung habe sich an die Verhaltensregeln des Bundes und des Kantons gehalten und ihre Stärken ausgepackt. Hilfsbereitschaft, Rücksicht und Respekt seien Ausdruck einer unglaublichen Solidarität. «Freiwillige gingen für ihre Nachbarn einkaufen, hüteten Kinder oder führten Hunde aus.»

«Machen wir das Beste daraus», sagte Landammann Markus Dieth bei seiner Ansprache zum 1. August.

Gut gerüstet für die Krise

«Wir wurden digitaler», lobte Dieth auch die Flexibilität am Arbeitsplatz. Auf die schwierige Situation wurde besonnen und vernünftig reagiert. Die Fähigkeit, aufeinander Rücksicht zu nehmen, aufeinander zuzugehen, zuzuhören und Andersdenkende zu respektieren, seien die Stärke der Schweiz.

Es brauche nun Zuversicht, nicht nur im gesellschaftlichen Zusammenleben, sondern auch in der Wirtschaft. Für die Bewältigung der Krise sei man jedoch gut gerüstet. «Machen wir das Beste daraus», so Dieth.

Zum Schluss dankte er allen Aargauerinnen und Aargauern für deren persönlichen Einsatz in ihren Gemeinden, im Kanton oder in der Schweiz. Es brauche noch etwas Durchhaltewillen in der Coronapandemie. Dennoch wünschte er einen schönen und guten 1. August: «Geniessen Sie das Zusammensein, stossen Sie miteinander an oder braten Sie vielleicht eine Cervelat.»

Artboard 1